Stadtmagazin lottaleben.net

Wie alles begann

2006 fing alles an. Daniel Kreiss und Andreas Ochs hatten bereits vorher in einer Erlanger Redaktion zusammengearbeitet. Doch immer nur für andere buckeln? Darauf hatten die beiden irgendwann keine Lust mehr. Nennt es eine Laune, Blauäugigkeit oder jugendlichen Leichtsinn – aber sie beschlossen: „Komm, wir machen was Eigenes – und zwar online!“

Wir betreten #Neuland

Angela Merkel wäre damals, 2006, noch nicht so falsch gelegen, hätte sie von #Neuland gesprochen. Kreiss und Ochs wagten es dennoch: Ein Online-Magazin als Studentenprojekt aufzuziehen. Denn viele Studenten hatten Lust, sich im Journalismus auszuprobieren und Kreiss, der vor seinem Studium bereits als Redakteur gearbeitet hatte, brachte die nötige Erfahrung mit, die jungen Kollegen anzuleiten. Ochs kam aus dem Marketing und übernahm das Geschäftliche.

Ein Programmierer war schnell gefunden, den Rest erledigten die beiden einfach selbst. Und so sah „lottaleben.net das 3|Städte|Magazin“ damals aus:

2006: Mit der ersten Version und einigen wenigen Sponsoren ging lottaleben.net an den Start.

2006: Mit der ersten Version und einigen wenigen Sponsoren ging lottaleben.net an den Start.

Reporter, Redakteure und Fotografen von lottaleben.net gehörten fortan zum festen Bestandteil fast jedes Konzerts, jeder Party, jedes Events. Die Studenten kamen in der Region rum und durften Stars und Sternchen interviewen. Von Reamon bis Max Herre, von Peter Althof bis hin zu DJ Shantel. Das Konzept ging auf, das Magazin kam gut an.

Werbekunden dafür zu begeistern – das war eine ganz andere Nummer. Denn wie schon gesagt: Wir schreiben das Jahr 2006. Also „Vor-Facebook-Zeit“. Fluch und Segen zugleich, denn: Damals gab es hier in der Region kein reines Online-Magazin. Das war gut. Die Kunden vom Medium online zu überzeugen? Das war – na sagen wir mal: schwierig.

Warum eigentlich Lottaleben?

Warum eigentlich Lottaleben – das werden wir tatsächlich heute noch gefragt. Ich dachte ja immer: „Klar – das kommt von ,Lotterleben`.“ Das, so verrieten mir die Chefs, spiele „mit rein“. Doch der Grundgedanke sei damals vor allem gewesen, dass es nur „Männer“ am Markt gab: den Plärrer, den Doppelpunkt, den Curt …  Daher also „Lotta“. Und „Leben“ sollte das pralle Leben, das im Magazin steckte symbolisieren.

Die Seite entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter.

Die Seite entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter.

Legendäre Videos die uns heute noch zum Lachen bringen

Wir, das Team von heute, waren damals noch nicht mit von der Partie, lauschen aber gerne den Geschichten, die unsere Chefs aus der „wilden Anfangszeit unserer Agentur“ berichten. Für Lachkrämpfe sorgen auch heute noch die Videos, die sie für lottaleben.net drehten. In diesem hier interviewt Daniel Kreiss Studenten. Seine einzige Entschuldigung, die er dafür vorzubringen hat, ist: „Wir waren jung – und brauchten die Aufmerksamkeit.“ Aber seht am besten selbst:

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Na? Welche Fakultät fandet ihr früher immer sexy?

Nicht nur die Chefs durften sich in Szene werfen. Motto: Learning by doing!

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Wird einer von uns heute gefragt: „Und, wo arbeitest du so?“ und man antwortet wahrheitsgemäß: „Bei LottaLeben.“ Dann kommt IMMER, immer, immer, immer: „Ja, das sagt mir was!“ Kein Wunder, wenn man die Geschichte hinter unserer Agentur kennt. Denn wer in den späten 2000er Jahren hier in der Region lebte und wissen wollte „was so geht“, der informierte sich auf lottaleben.net. Auch wer wissen wollte, wer auf der letzten heißen Party feierte: der klickte sich durch die Bildstrecken auf lottaleben.net. Eine Glanzleistung – die sogar den Erlanger Rapper Jack D. inspirierte:


So viel Spaß die ersten Jahre den Machern auch bescherten – einfach war es beileibe nicht. Werbekunden für online zu begeistern, das war damals ein extrem hartes Geschäft. Während sich die Besitzer diverser Clubs, Bars und Diskotheken noch überzeugen ließen, konnten viele Einzelhändler so gar nichts mit dem Medium „online“ anfangen.

Gegen den Strom

Vielleicht bringt ein begleitendes Print-Magazin die entscheidende Wende? Daniel Kreiss und Andreas Ochs beschlossen „gegen den Strom“ zu schwimmen. Während alle anderen online mehr und mehr für sich entdeckten, wollten sie den vermeintlichen Rückschritt wagen. Schnell stand das Konzept für „lottaleben.net – das Magazin“.  Es sollte die Lücke zwischen hochwertigen aber teuren Trend-Magazinen und kostenlosen Blättern mit lokal oder thematisch zu eng gefasstem Inhalt schließen.

So sah die Titelseite des Print-Magazins aus. Das Konzept wurde sogar für den Bayerischen Printmedienpreis 2008 nominiert.

So sah die Titelseite des Print-Magazins aus. Das Konzept wurde sogar für den Bayerischen Printmedienpreis 2008 nominiert.

Das Konzept überzeugte – und wurde 2008 sogar für den Bayerischen Printmedienpreis nominiert! Die Testauflage war schon gedruckt, die Euphorie groß – und dann kam die Weltwirtschaftskrise und machte dem „dynamischen Duo“ einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Plan, ein Print-Magazin herauszugeben, war gestorben.

Aufgeben? Nein, sicher nicht. Umbruch? Auf jeden Fall.

Bestehende Kunden schalteten nicht mehr nur online Werbung auf lottaleben.net, sondern traten auch mit anderen Wünschen an Kreiss und Ochs heran. Ein bisschen Webdesign hier, eine Pressemitteilung da – die ersten Schritte in Richtung Online-Marketing-Agentur waren getan.

Und zwischendurch gab’s immer wieder tolle Erfolge zu feiern. Zum Beispiel die IVW-Zahlen aus dem März 2009. Bevor wir näher darauf eingehen – bitte bedenkt: Es gab kaum überregionale Inhalte auf lottaleben.net, Fokus war die Region. Es gab keine Offline-Werbung, und wie wir ja jetzt wissen kein Offline-Medium als Stütze. Dennoch hatte lottaleben.net im März 2009 67.000 IVW-geprüfte Besuche und über ein Million Seitenaufrufe, wobei der größte Anteil über redaktionellen Content erreicht wurde.

Toller Erfolg in 2009: die IVW-Zahlen für lottaleben.net.

Toller Erfolg in 2009: die IVW-Zahlen für lottaleben.net.

Laut Google Analytics waren es 71.000 Besuche, mehr als 50 Prozent davon organisch über Suchmaschinen. WOW! Wenn das nicht eindrücklich zeigt, dass wir SEO (und zwar zu einer Zeit, als dieses Wort nur den größten Nerds bekannt war!) quasi im Straßenkampf gelernt haben! Noch heute nämlich gibt Daniel Kreiss offen zu, dass er zum Start von lottaleben.net keine Ahnung hatte, das man „Dinge“ tun kann, um in den Google-Suchergebnissen besser zu ranken …

2011 lassen wir lottaleben.net gehen – und brechen endgültig in die Zukunft auf!

Die, na sagen wir mal anders gelagerten Aufträge von Kunden nahmen in den folgenden Jahren immer mehr zu. Das Online-Magazin-Geschäft war hart – und schließlich trafen Daniel Kreiss und Andreas Ochs eine Entscheidung: Sie ließen lottaleben.net gehen und gründeten am 1. September 2011 offiziell die Online-Marketing-Agentur, die sie eigentlich schon seit zwei Jahren waren: die LottaLeben Media GmbH war geboren.

Und wie das mit Kindern eben so ist: Sie wachsen, werden größer und anspruchsvoller. Daher war der Umzug vom Ein-Zimmer-Büro in der Erlanger Calvinstraße in unsere neuen Räumlichkeiten in Nürnberg Ziegelstein nur logisch.

Ob im Ein-Zimmer-Büro oder in unserer schönen, neuen Agentur: Wir von LottaLeben Media versorgen unsere Kunden aus dem Großraum mit unserem Wissen und Knowhow in Sachen strategischem Online-Marketing – und mit extrem guten Kaffee!